David Hockney zählt zu den bedeutendsten Künstlern der Pop Art. Seine Werke erzielen weltweit hohe Marktpreise.
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Unikate – Gemälde auf Leinwand — Acryl- und Ölgemälde, vor allem die kalifornischen Swimmingpool-Sujets und Doppelporträts der 1960er- und 1970er-Jahre sowie die großformatigen Yorkshire-Landschaften der 2000er-Jahre, bilden die Spitze des Marktes und werden als internationale Trophy Lots gehandelt. Vor jeder ernsthaften Bewertung sind eine lückenlose Provenienz und in der Praxis Ausstellungs- oder Literaturnachweise erforderlich.
Unikate – Zeichnungen und Aquarelle — Bleistift-, Farbstift- und Tuschporträts seines engen Umfelds (Celia Birtwell, Ossie Clark, Henry Geldzahler, Gregory Evans, seine Eltern) sowie die Aquarelle und die von iPad-Zeichnungen abgeleiteten Landschaftsstudien werden aktiv gehandelt und sind vom Künstler eindeutig signiert und datiert. Der Wert hängt stark von der Identität des Dargestellten, der Blattgröße und dem Grad der Ausführung ab.
Signierte und nummerierte Druckgrafik — Hockney hat kontinuierlich in Radierung, Lithografie und Siebdruck gearbeitet, von den Radierfolgen A Rake's Progress und Illustrations for Six Fairy Tales from the Brothers Grimm bis zu den Lithografien der Paper Pools und Moving Focus; diese handsignierten, nummerierten Auflagen bilden den tiefsten und liquidesten Teil seines Marktes. Auch die Fotocollagen und die späteren gedruckten iPad-Zeichnungen erscheinen in Auflage und signiert und werden getrennt von der klassischen Druckgrafik katalogisiert.
Bücher, Portfolios, Multiples — Illustrierte Bücher, gebundene Portfolios, das von Hockney gestaltete Opern- und Ausstellungsmaterial sowie gelegentliche dreidimensionale Multiples zirkulieren stetig, jedoch auf deutlich niedrigerem Niveau als die eigenständigen Druckgrafiken. Einzelne aus einem Buch herausgelöste Tafeln sind merklich weniger wert als ein vollständiges, unversehrtes Exemplar mit Kolophon und Justifikationsblatt.
Plakate und Reproduktionen — Offset-Ausstellungsplakate, Museumsreproduktionen und Pressebilder existieren in sehr großer Zahl und sind im Wesentlichen dekorativ; lediglich ein handsigniertes Exemplar erzielt einen moderaten Aufschlag. Sie werden nie als Originalgrafik katalogisiert, unabhängig davon, was Rahmung oder Galerieetikett suggerieren.
Hockney signiert Druckgrafiken üblicherweise mit Bleistift unterhalb der Darstellung, meist als kursives „David Hockney“ oder mit den Initialen „DH“, mit der Auflagenbezeichnung links und häufig der Datierung; viele seiner Radierungen und Lithografien tragen zudem den Blindstempel des Künstlers oder Druckers (Petersburg Press, Gemini G.E.L., Tyler Graphics, Crown Point Press) im Rand. Zeichnungen und Leinwände signiert und datiert er in der Regel auf der Vorderseite oder rückseitig, oft unter Hinzufügung des Namens des Dargestellten oder des Ortes; seine Arbeiten der frühen sechziger Jahre weisen mitunter Signaturen oder Inschriften auf, die unmittelbar in die Malfläche eingearbeitet sind. Da es sich um einen lebenden Künstler handelt, gibt es weder einen Nachlassstempel noch posthume Auflagen; die Verifizierung stützt sich auf die publizierten Werkverzeichnisse seines grafischen Werks, auf Drucker- und Verlegerunterlagen sowie auf die galeristische Eigentumskette.
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